Nachbericht 3. Spieltag Rückrunde 07.-08.02.2026
Damen Oberliga Baden-Württemberg
der TSV Herrlingen gastiert erst wieder am 22.02. in Singen
Damen Verbandsoberliga Gr. 2
der SC Berg empfängt erst wieder am 21.02. den TSV Georgii Allianz
Erwachsene Verbandsoberliga Gr. 2
SV Sillenbuch - SC Staig 7:3
Es hatte sich schon etwas angedeutet, dass es ohne Gerd Richter unglaublich schwer werden würde, bei den extrem starken und hungrigen Sillenbuchern zu bestehen. Das junge Team der Gastgeber war in den meisten Belangen den Staigern auch überlegen. Bis zum 2:2 war die Welt der Gäste noch in Ordnung, danach übernahmen aber die Hausherren das Kommando und zogen etwas davon, vorentscheidend war sicherlich die knappe Niederlage von Damian Zech im Spitzeneinzel, sonst hätte Staig nochmal richtig nahe herankommen können. Einziger Trost war sicherlich, dass Dominik Keller die Tabellenführung sicherte aufgrund des besseren Spielverhältnisses mit einem Überraschungserfolg gegen Nils-Arne Samson, der zuvor noch Thomas Huber deutlich dominierte.
Damen Verbandsliga Süd
TSV Herrlingen II - TSV Illertissen 8:5
Mit einem erwartungsgemäßen Ergebnis, auch wenn es deutlich knapper zuging als noch in der Vorrunde, bestätigte Herrlingen hier ihre Favoritenrolle im bezirksinternen Duell in der Verbandsliga der Damen gegen Illertissen. Die Gäste gewannen beide Fünfsatzentscheidungen dieses Samstagmittags, weshalb auch nicht viel mehr drin gewesen wäre, um in Richtung eines Punktgewinns zu schielen.
Erwachsene Verbandsliga Süd
Der SSV Ulm 1846 empfängt am 15.02. den SVW Weingarten
Damen Landesliga Gr. 4
TSV Meckenbeuren - TSV Langenau 8:0 kampflos
SC Staig - RSV Ermingen 8:5
Ein Punkt fehlte vermutlich Außenseiter Ermingen, um sehr wahrscheinlich ein Unentschieden mit nach Hause zu nehmen aus der Altheimer Gemeindehalle, da im letzten Einzel des Tages die Gäste klar favorisiert gewesen wären. Den Grundstein für den Erfolg legte Staig mit ihren starken Doppeln, die beide klar gewonnen wurden, anschließend war Ermingen aber nahezu komplett auf Augenhöhe in den Einzeln. Das hätte ein Big-Point für Ermingen sein können, nachdem Meckenbeuren durch den kampflosen Sieg gegen Langenau die rote Laterne abgeben konnte.
Erwachsene Landesliga Gr. 4
SC Staig II - SV Deuchelried 9:6
Trotz des Fehlens vom Spitzenmann der Gäste Christoph Dreier musste Staig lange kämpfen, bis der Gesamterfolg unter Dach und Fach war. Beim 6:6-Zwischenstand sah es sogar so aus, dass Deuchelried gute Chancen hat, mit mindestens einem Zähler die Halle Richtung Heimat zu verlassen. Besonders im hinteren Paarkreuz steigerte sich Staig aber dann deutlich und merzte die beiden Niederlagen aus dem 1. Einzeldurchgang mit zwei Erfolgen aus.
DJK Ellwangen - SSV Ulm 1846 II 8:8
Das Spitzenspiel hielt was es versprach, beide Teams kamen mit Bestbesetzung bzw. sehr starker Aufstellung nahe Bestbesetzung und schenkten sich nichts. Dass Ellwangens Manuel Mangold nicht zu schlagen wäre, wenn es ernst wird, war schon relativ klar vor der Partie und er holte erwartungsgemäß auch vier der acht Ellwanger Zähler. Ulm hielt mit ihrem sehr gut aufgelegten mittleren Paarkreuz gut dagegen, weshalb die Punkteteilung am Schluss wohl in Ordnung geht, die Gäste aber dennoch etwas näher am Sieg dran waren.
Damen Landesklasse Gr. 7
SG Schrezheim - SC Berg III 8:4
Gegen ein Schrezheim in Bestbesetzung lief es Berg nicht so wie erwartet, was natürlich auch an der Aufstellung mit einigem Ersatz lag. Nach schlechtem Berger Doppelstart ohne Satzgewinn glichen Leonie Ströbele und Sarah Koch dies noch aus, Schrezheim war aber bis auf Position 1 das schlichtweg etwas bessere Team, da halfen dann auch die drei Punkte von Sarah Koch in den Einzeln nichts mehr, um die Niederlage zu vermeiden.
Erwachsene Landesklasse Gr. 7
TSV Erbach - SC Vöhringen 9:4
Die ohne ihre Neuzugänge angetretenen Vöhringer verpassten in einigen Momenten, das Spiel mindestens ins hintere Paarkreuz des 2. Einzeldurchgangs zu lenken, wo sie vermutlich etwas favorisiert gewesen wären. Tragische Figur war Manuel Stecker, der gegen Erbachs Spitzenleute schon jeweils 2:0 in Satzführung lag, beide Spiele aber noch abgab. Besonders gegen Josef Wanner war er schon deutlich auf der Siegerstraße, brachte dieses Spiel aber nicht nach Hause. Somit hatte Erbach das etwas bessere Gesamtpaket zu bieten mit vor allem besseren Timing in wichtigen Situationen und behielt verdient beide Punkte in heimischen Gefilden.
TSV Holzheim - SV Lauchheim 8:8
Ein wahres Marathonmatch lieferte sich Holzheim gegen den nun nicht mehr Tabellenführer Lauchheim. Holzheims Matchwinner war schnell identifiziert, Steffen Tospann holte die Maximalausbeute von vier Zählern. Etwas ärgerlich und schade war die hauchdünne Fünfsatzniederlage von Michael Maywald im letzten Einzel des Tages gegen Stephan Bommersbach, nachdem "Maye" schon 2:0 geführt hatte, das hätte nämlich ein sehr wahrscheinliches 9:7 bedeutet und wie wir wissen, kann jeder Punkt in dieser Liga am Ende Gold wert sein.
TSV Herrlingen - SG Öpfingen 9:2
Peter Schillinger vom TSV Herrlingen: Gegen die sympathischen Gäste aus Öpfingen gelang uns am Samstag der erhoffte Heimsieg, mit dem wir vorerst weiterhin die Tabelle der Landesklasse anführen. Eventuell hätte dieser etwas knapper als 9:2 ausfallen können, aber in den beiden 5-Satz-Entscheidungen und auch in manch anderer umkämpfter Auseinandersetzung hatte unser Team das bessere Ende für sich, so dass es sich recht deutlich durchsetzen konnte. Große Bedeutung hatte hierbei vor allem das letzte der drei Eröffnungsdoppel, in dem sich Karsten Hiemesch und Peter Schillinger nach einem 1:2-Rückstand aufgrund einer Leistungssteigerung noch im Entscheidungsdurchgang erfolgreich behaupteten. Während zuvor unser Spitzenduo Hannes Fischer / Markus Rother von Beginn an keinen Zweifel darüber aufkommen ließ, wer schließlich den Tisch als Sieger verlassen würde und einen sicheren 3:0-Erfolg landete, hatte die Paarung Stephan Klein / Alexander Scheible im Gegensatz dazu nichts zu bestellen und musste eine klare Niederlage einstecken. Somit startete die Erste mit einem 2:1-Vorsprung in die nachfolgenden Einzel, in denen dann nur Stephan Klein bei seinem ersten Auftritt das Nachsehen hatte, wobei er die beiden ersten Sätze recht unglücklich jeweils in der Verlängerung verlor. In seinem zweiten Einzel konnte er später jedoch diese Scharte auswetzen und mit seinem Sieg in vier Durchgängen gleichzeitig für den Schlusspunkt der Partie sorgen. Die restlichen TSV-Akteure, allen voran Hannes Fischer, der im vorderen Paarkreuz mit zwei Erfolgen glänzte, hielten sich hier dagegen komplett schadlos. Karsten Hiemesch, unser Kämpfer schlechthin, musste in einem engen Duell allerdings zahlreiche Schweißtropfen vergießen und einige bange Momente überstehen, ehe er zum wiederholten Male nach fünf intensiven Sätzen seinen Widersachen in die Knie zwang.


