Am Sonntag, den 10. Mai fand in Erbach mit dem Pokal Final-4 der Erwachsenen die letzte Veranstaltung des Tischtennisbezirks Ulm statt, nachdem am Freitag beim Bezirkstag der Tischtennisbezirk Ostwürttemberg gegründet wurde. Erbach erwies sich das ganze Wochenende über als hervorragender Gastgeber und Pokalspielleiter Adam v. Daranyi mit seinem Helfer Damir Bubregovic hatten alles bestens im Griff.
Bezirkspokal Erwachsene C
Halbfinals:
TSV Schelklingen - TSV Blaubeuren III 2:4
SC Vöhringen IV - TSV Weissenhorn IV 2:4
Finale:
TSV Weissenhorn IV - TSV Blaubeuren 4:0
Schelklingen und Vöhringen mussten sich mit jeweils 2:4 den späteren Finalisten aus Blaubeuren und Weissenhorn geschlagen geben. Das Finalergebnis mag klar anmuten, allerdings gewann Weissenhorn alle drei Einzel erst, meist zudem sehr knapp, nach fünf Durchgängen, der Zwischenstand hätte hier auch ganz anders lauten können. Danach war der Wille der bis dahin aufopferungsvoll kämpfenden Blaubeurer gebrochen, von diesem 0:3 erholten sie sich nicht mehr und das Doppel war dann eine klare Angelegenheit für Weissenhorn.

Bezirkspokal Erwachsene B:
Halbfinals:
SC Lehr II - TSV Weissenhorn II 4:2
Sport-Club Bach - VfB Ulm 1:4
Finale:
VfB Ulm - SC Lehr II 2:4
Lehr und der VfB Ulm setzten sich in den Halbfinals gegen Weissenhorn und Bach durch. Der auf dem Papier eigentliche Favorit aus Weissenhorn konnte nur einen ihrer drei Topspieler aufbieten und musste auf Patrick Wiedmann und Manuell Söll verzichten, was den SC Lehr somit in die Favoritenrolle brachte. So kam es auch, auch wenn sich der VfB im Finale ordentlich wehrte und es hier zahlreiche sehr knappe und spannende Spiele gab.

Bezirkspokal Erwachsene A:
Halbfinals:
SSV Ulm 1846 II - SC Berg 4:0
SSV Ulm 1846 I - TSV Herrlingen 4:0
Finale:
SSV Ulm 1846 II - SSV Ulm 1846 I 2:4
Recht chancenlos waren Berg und Herrlingen in den Halbfinals gegen die zweite bzw. erste Mannschaft des SSV Ulm 1846, wobei zumindest Berg erheblich näher am Ehrenzähler bei einer knappen Doppelniederlage war als die Herrlinger, die nicht über einen 4. Satz hinauskamen. Zum Finale mixten die Ulmer die Teams etwas durcheinander, es kamen zwei ähnlich gute Trios heraus, was auch der 1:2-Zwischenstand des eigentlichen Favoriten, des ersten Teams mit Frank Elseberg, ausdrückt. Ab dem Doppel dominierten sie aber dann deutlicher und holten mit 4:2 in der Besetzung Frank Elseberg, Benedikt Dorfmüller und Philipp Bauer den Cup.

der jüngste und älteste Teilnehmer sowie die einzige Dame beim Final-4 der Erwachsenen in Erbach 2026: Lukas Ligay (TSV Herrlingen), Dieter Würker-Friedel (TSV Blaubeuren) und Marina Schall (TSV Weissenhorn)



Text: S. Staudenecker
Bilder: H. Raaf / TSV Erbach